Für das Wohnhochhaus „Hochpunkt H“ in Mannheim war die architektonische Vision klar: Ein schwebendes „H“ mit schlankem Sockelbereich. Die Konsequenz: Die Lasten der 13 oberirdischen Geschosse konnten nicht direkt nach unten abgetragen werden, sondern mussten über die eingeschnürte Gebäudemitte nach oben gehängt und umgelenkt werden.
Wo die Grenzen von Stahlbeton erreicht sind und Querschnitte nicht beliebig vergrößert werden können, sind besondere Lösungen gefragt. An diesem Punkt kam „Thors Hammer“ ins Spiel: Massivste Stahlbauteile, die als Knotenpunkte enorme Kräfte aufnehmen und weiterleiten. Mit Druckstreben, die für Lasten von bis zu 5,5 Meganewton (ca. 560 Tonnen) ausgelegt sind, wurde hier eine Lösung geschaffen, die an die Grenzen des technisch Machbaren geht.
Unser Fokus:
🔹 Umlenkung extremer Lasten auf engstem Raum
🔹 Einsatz massiver Stahlbauteile zur gezielten Kraftübertragung
🔹 Detaillierte Planung für eine architektonisch anspruchsvolle Vision
Tragwerksplanung bedeutet, architektonische Ideen konstruktiv zu ermöglichen – auch wenn dafür die Gesetze der Schwerkraft neu gedacht werden müssen.